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Zelta Zonk
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Nach rund einem Jahr verliert Gitarrist Mathias an Interesse, seinen Platz nimmt Ulrich "Ulli" Strehlow aus der Klasse von Klaus ein.
Bernd Masche kommt als erster "ordentlicher" Sänger hinzu und bringt eine Gesangsanlage mit (Marquies Amp, Vox und Dynacord Speaker). Er hat eine Vorliebe für alte Rock'n'Roll Kracher, von denen nun einige geübt werden. Ulli bringt seine Vorliebe für Deep Purple ein und die Band covert auch einige Hardrock-Titel. Eine erste Eigenkomposition gibt's dann ebenfalls schon.
Jetzt wird auch der Bandname Zelta Zonk gewählt. Den hat Andreas in einer Geschichte über Marilyn Monroe (von der er zu der Zeit ein Fan ist) aufgeschnappt: Marilyn hat öfter "Zelda Zonk" als Tarnnamen genutzt und z.B. in Hotelregistrierungen eingetragen, um unerkannt zu bleiben. Daraus wird dann "Zelta Zonk", das wirkt irgendwie "knackiger". Von nun an wird auch Marilyns Konterfei Zelta Zonk durch die Glamrock Phase begleiten.
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Das Logo der Band wird von Andreas als Schriftzug entworfen und taucht nun vielfach auf: Plakate, Werbezettel, Verstärkerhüllen, Bühnengarderobe. Das Foto zeigt eine frühe Gestaltung an der Bühnenwand.
Einer dieser Auftritte wird von der Band aufgezeichnet ( Zelta Zonk Live CD).
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1973 nimmt der Einfluss des Glam-Rocks zu, Roxy Music, David Bowie und Alice Cooper werden gecovert. Zeitgemäß wird die Kleidung gestyled und mit Make Up experimentiert.
Sabine Scheffler kommt nun als Sängerin dazu.
Das Bild zeigt Andreas beim Schminken, im Hintergrund lehnt Bernd im Glam-Outfit. Andreas trägt ein selbstgefertigtes Zelta Zonk Sweatshirt mit "Maskottchen" Marilyn als Motiv.
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Die Werbematerialien werden selber gebastelt, meist sind es handkolorierte Fotokopien. Das Bild zeigt den Aushang zur Rockfete am 18. Mai 1973 in der Fritz-Karsen-Schule. Gestalter Andreas zeichnet mit "Lumin Allathurion" ... es ist eben eine sehr bunte, fantasievolle Zeit.
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Im Dezember gibt einen weiteren Auftritt, die Setlist ist rechts wiedergegeben. Neben dem noch recht glam-lastigen Hauptteil tauchen zum Schluss nun die ersten beiden Progressive Rock Stücke auf: Yours Is No Disgrace von Yes und The Knife von Genesis. Aus heutiger Sicht ist es ein sehr weit gespannter Bogen, der von Hendrix' Purple Haze über Rockkracher wie Sympathy For The Devil über Softrock wie Lather von Jefferson Airplane bis zu den erwähnten Progs reicht. Wie sehr sich das Publikum gewundert hat, ist nicht überliefert ...
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Nachdem 1974 keines der Bandmitglieder mehr in die Fritz-Karsen-Schule geht, muss sich Zelta Zonk nach einem neuen Übungsraum umschauen und findet Platz im Britzer Mittelstufenzentrum. Auch dort gibt es einen Musikraum, der sogar einen mit Glas abgetrennten Nebenraum aufweist, als wenn dort ein Studio geplant wäre. Allerdings fehlt jegliche Technik dazu.
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Es finden noch ein paar Auftritte im Saal der Britzer Hephatha-Gemeinde statt, aber so richtig "wild auf Publikum" ist keiner von der Band.
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Mit den Revox-Bandmaschinen von Andreas und Stephan werden in dieser Zeit Studio-Aufnahmen begonnen, die mehrstufig konzipiert sind: Erst grundlegende Instrumentaltracks (Drums, Bass, Guitar, Basic-Keyboards) und dann Overdubs mit Gesang und weiteren Instrumentalstimmen (Solo-Guitar, Synthi, Streicher aus dem 'Geigenkasten'). Die Aufnahmen werden nicht sämtlich vollendet, einige Overdubs -- speziell mit Gesangparts -- werden nicht mehr angefertigt.
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Aus seinen Tapes dieser Sessions hat Stephan 2001 die CD Zelta Zonk Studio abgemischt. Die Bänder von Andreas enthalten z.T. die Vorversionen sowie alternative Takes, sie werden 2007 digitalisiert.
Zelta Zonk wird mehr und mehr zu einem reinen Studio-Projekt. Mit dem endgültigen Ende der öffentlichen Auftritte beginnt dann eigentlich auch schon die Zeit danach .
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